Walter Bacher | Nur ein stillgelegtes AKW ist auch ein gutes!
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In der Debatte im Nationalrat zum slowenischen AKW Krško betonte der Salzburger Nationalratsabgeordnete Walter Bacher, dass „nur ein stillgelegtes AKW ein gutes ist“.
In diesem Zusammenhang erklärte Bacher weiter, dass trotz dem Bekenntnis Österreichs zu einem internationalen Ausstieg aus der Atomkraft noch immer Strom aus Atomkraft ein „fixer Bestandteil unseres Stromnetzes ist“. Aus diesem Grund sollten „die KonsumentInnen besser und transparenter informiert werden“.
So sollten die Konsumentinnen und Konsumenten im Detail über den Anteil an Atomstrom und über die Stromquellen informiert werden. Insbesondere, woher der Strom eingespeist wird, sollte sich für die KonsumentInnen erschließen.
Österreich habe sich vor 40 Jahren gegen Atomkraft entschieden - „in dem Wissen, welche Gefahren von Atomkraft ausgehen. So sei die Entsorgung von radioaktivem Abfall längst nicht mehr ein nationales, sondern ein globales Problem.“ In diesem Zusammenhang forderte der SPÖ-Abgeordnete ein „gemeinsames Vorgehen in Sachen Transparenz und Information auf EU-Ebene“. „Es ist wichtig, dass Österreich ein Teil dieser EU ist, damit auch auf dieser Ebene die richtigen Maßnahmen gesetzt werden. Nur eine gute Zusammenarbeit der EU-Staaten ermögliche Transparenz bei der Atomkraft. In Sachen AKW sind wir alle gefragt, weil wir alle Europäer sind“, ist Bacher überzeugt.